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02.08.2014

Ich glaube, mein Vergleich hinkt ein bisschen. Ich schätze es sind nicht viele Steine über die man fällt. Manchmal reichen kleine Steine aus, doch es gibt auch Zeiten in denen kein Stein im weg liegt aber man trotzdem nicht vorwerts kommt. Ich habe einen besseren Vergeich:

Stell dir vor, du sitzt in einem Loch fest. Tief im Boden und über dir hängt ein Felsbrocken, der hinunter stürzt, wenn man aufgegeben hat, zu kämpfen. Wenn man aufgegeben hat aus dem Loch herraus zu kommen. Du sitzt am Boden und versuchst immer wieder aus dem Loch zu klettern. In der Wand sind einige Stellen, an denen man empor klettern kann. Und jedesmal wenn du es versuchst kommst du ein Stück nach oben. Ein Stück näher an die Freiheit. Und dann, stürzt du wieder. Die Schmerzen lähmen dich und einige Zeit wirst du brauchen, bevor du es wieder versuchen kannst. Aber die Hoffnung in dir ist noch nicht komplett tot. Der Stein wackelt, aber er fällt nicht. Du versuchst es immer wieder, immer und immer wieder. Die Anderen Schauen von oben herrab. Sie lachen über dich, weil du in dem Loch festsitzt in dass sie dich gestoßen haben. Oder auch einfach nur, weil du nicht gut genug bist um wieder hinauszukommen, wenn du von selbst hinein gefallen bist. Wenn du die Hoffnung nicht aufgibst wirst du eines Tages aus dem Loch klettern können. Du wirst lange dazu brauchen, die einen länger, die anderen noch länger. Das hängt natürlich davon ab, wie tief dieses Loch ist. Wenn du oben bist, schwankst du, müde von den Strapatzen und der Anstrengung. Du bist noch nicht sicher, du kannst jederzeit wieder hineinfallen, erst wenn du wieder sicher auf deinen Beinen stehst kannst du weiter gehen. Ist gibt einen geringen unterschied zwischen denjenigen die zurück taumeln und wieder in das Loch fallen. Manche sind Stark und versuchen es immer wieder, geben nicht auf, verlieren nicht die Hoffnung und am Ende wird ihre Mühe belohnt, auch wenn sie wieder fallen und wieder. Die anderen geben auf. Der Stein schwankt zu nächst und wenn der letzte Funkte Hoffnung erlischt fällt er und zermalmt dich. Natürlich gibt es auch die jenigen, die nicht einmal aus dem Loch entkommen können. Jeder ist nur so stark, wie er sein kann. Der eine stirbt früher, der andere später und wiederrum andere, haben noch ein langes Leben vor sich, bevor der Stein neben dem Loch ins Rollen gerät und sie dahin rafft ohne dass sie etwas ändern können. Ich schätze, dass würde man einen nicht selbst verschuldeten Tod nennen. Für jeden Menschen existiert dieses Loch und dieser Fels. Doch die einen wissen sich vor der Gefahr zu schützen, die dieses Loch birgt und bei anderen wiederrum ist das Loch kein Loch, sondern lediglich eine Grube.

2.8.14 02:36
 
Letzte Einträge: 14.10.2014


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